Häufig gestellte Fragen

Reklamation, Umtausch

Stimmt es, dass mich der Händler bei Reklamationen zum Hersteller schicken darf?

Das darf er nicht. In den ersten zwei Jahren nach dem Kauf muss sich der Händler um Ihre Reklamation kümmern, auch wenn der Hersteller für das Produkt eine Garantie gegeben hat. Sie können in der zweijährigen Gewährleistungsfrist vom Händler Umtausch oder Reparatur verlangen. Klappt das nicht, können Sie den Preis mindern oder vom Kauf zurücktreten.

Quelle: https://www.test.de/testde-klaert-auf-Populaere-Rechtsirrtuemer-1616227-1616229/

Stimmt es, dass ich nur Ware mit Originalverpackung und Kassenzettel/Bon reklamieren kann?

Nein. Hat die Ware Mängel, können Sie auch ohne Verpackung reklamieren. Wichtig ist der Kassenzettel, aber auch nur als Nachweis darüber, wo Sie die defekte Ware gekauft haben. Falls Zeugen den Einkauf bestätigen können, brauchen Sie nicht einmal den Kassenbon. Diesen und die Originalverpackung können Händler nur von Ihnen verlangen, wenn sie fehlerfreie Ware auf Kulanzbasis zurücknehmen oder umtauschen.

Quelle: https://www.test.de/testde-klaert-auf-Populaere-Rechtsirrtuemer-1616227-1616229/

Stimmt es, dass ich reduzierte Ware nicht umtauschen darf?

Nein. Hat das Gekaufte Mängel, können Sie die Ware aufgrund der Gewährleistungsregeln natürlich auch dann umtauschen, wenn sie im Preis reduziert war. Die Händler meinen mit solchen Hinweisen reduzierte Ware ohne Mängel: Diese werden sie nicht aus Kulanz umtauschen.

Quelle: https://www.test.de/testde-klaert-auf-Populaere-Rechtsirrtuemer-1616227-1616229/

Auf meinen Tellern sind dunkle Streifen, Kratzer oder Schnitte. Was mache ich jetzt?

Bei den genannten Auffälligkeiten handelt es sich nicht um Fehler im Porzellan bzw. Beschädigungen der Glasur, sondern um ganz normale Gebrauchsspuren, die im Laufe der Zeit üblicherweise durch Besteckabrieb entstehen. Dieser Besteckabrieb lässt sich problemlos mit einem handelsüblichen, nicht scheuernden Flüssig-Reiniger, wie er auch für Kochflächen benutzt wird, oder mit einem speziellen Porzellanreinigungsmittel entfernen.

Woran liegt es, dass mein Keramik-Geschirr feine, netzförmig verlaufende Linien (= Glasurrisse) aufweist?

Die feinen, netzförmig verlaufenden Linien bzw. Glasurrisse sind charakteristisch für den Werkstoff Keramik und entstehen grundsätzlich bei Keramik-Artikeln mit sogenanntem porösen Scherben, wie Steingut. Diese Glasur- oder auch Haar-Risse stellen i.d.R. keinen Qualitätsmangel dar. Um eine glatte, undurchlässige und gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähige Oberfläche zu erhalten, werden die Artikel mit einer wasserfesten, glasharten Glasur versehen. Diese Glasur wird während des Brandes zunächst zähflüssig, wodurch jedes Teil an der Stelle anbacken würde, auf die es beim Brand gestellt wird. Deshalb ist an dieser Stelle – meist am Fuße – keine Glasur möglich. Beim normalen Gebrauch des Geschirrs ist es unvermeidbar, dass an der unglasierten Stelle Wasser in den porösen Scherben eindringt. Bei starken Temperaturschwankungen, wie sie insbesondere in der Spülmaschine auftreten, dehnt sich dieses Wasser in den Poren aus. Die Glasur kann der entstehenden Spannung nicht standhalten und sie bekommt die typischen Haar-Risse. Durch die Risse kann jedoch nichts in den Scherben eindringen. Bei einem dichten Scherben, wie bei (Fein-)Steinzeug und Porzellan, kann aufgrund von äußeren Beschädigungen, wie z. B. feinsten Nadelstichen oder Rissen, ebenfalls Wasser in den Scherben unter der Glasur eindringen und ihn zum Quellen bringen. In diesem Fall können dann auch bei einem dichten Scherben Haar-Risse auftreten.

Wieso zeigt mein Keramik-Geschirr Anzeichen von Schimmel?

Bei Keramik-Geschirr mit so genanntem porösen Scherben, wie z. B. Steingut, kann unter bestimmten Voraussetzungen Schimmel entstehen. Um eine glatte, undurchlässige und gegen mechanische Beanspruchung widerstandsfähige Oberfläche zu erhalten, werden die Artikel mit einer wasserfesten, glasharten Glasur versehen. Diese Glasur wird während des Brandes zunächst zähflüssig, wodurch jedes Teil an der Stelle anbacken würde, auf die es beim Brand gestellt wird. Deshalb ist an dieser Stelle – meist am Fuße – keine Glasur möglich. Beim normalen Gebrauch des Geschirrs ist es unvermeidbar, dass an der unglasierten Stelle Wasser in den porösen Scherben eindringt. Wenn viel Wasser einzieht und dieses nicht luftig verdunsten kann, kann es zu Schimmelbildung kommen. Gerade in der Spülmaschine ist Geschirr sehr lange dem Wasser ausgesetzt, so dass sich der Scherben vollsaugen kann. Schimmelbildung wird zusätzlich dadurch begünstigt, dass Teller und Tassen meist gestapelt im Schrank stehen und nur die oberen Geschirrteile im ständigen Gebrauch sind, während die unteren oft lange Zeit unbenutzt die gespeicherte Feuchtigkeit „ertragen“ müssen.

Produktsuche, Kauf

Wie kann ich mich bei Ihrer großen Produkt-Auswahl am besten zurechtfinden?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich einen Überblick über unser Angebot zu verschaffen: Wenn Sie eine ganz bestimmte Serie suchen, geben Sie den Namen oben rechts im Suchfeld ein oder wählen Sie den Punkt „Produktwelt“ mit dessen Hilfe Sie Artikellisten nach bestimmten Kriterien (z. B. Produktkategorie, Material, Farbe, Thema, etc.) gezielt und individuell zusammenstellen und sich anzeigen lassen können.

Wo kann ich Ihre Tischkultur-Produkte kaufen?

Unsere Produkte erhalten Sie in zahlreichen SB-Märkten, Waren- und Möbelhäusern.

Wie lange dauert eine Nachbestellung?

Bitte wenden Sie sich für Nachbestellungen bzw. Fragen zu Lieferzeiten an einen Händler in Ihrer Nähe.

Flyer, Prospekte, Kataloge

Kann ich gedruckte Informationen über Ihre Tischkultur-Produkte erhalten?

Im Bereich " Produktinformationen /Prospekte“ finden Sie Downloads zu verschiedenen Tischkultur-Produkten.

Kann ich einen Katalog Ihres gesamten Sortiments mit aktueller Preisliste bekommen?

Unser Sortiment umfasst ca. 4.500 Artikel aus Glas, Porzellan und Keramik. Aufgrund dieser Vielzahl ist es nicht zweckmäßig und daher auch nicht möglich, einen Katalog des gesamten Sortimentes zu erstellen. Mit Hilfe der Produktwelt können Sie jedoch Artikellisten nach bestimmten Kriterien (z. B. Produktkategorie, Material, Farbe, Thema, etc.) gezielt und individuell zusammenstellen und sich anzeigen lassen. Da wir ausschließlich den Fach- und Einzelhandel beliefern, enthalten unsere Kataloge keine Preisangaben. Bitte wenden Sie sich bei Preisanfragen an einen Händler in Ihrer Nähe. Einzelne Flyer können sie im Bereich "Produktinformationen/Prospekte" downloaden.

Material

Was ist „Fine-China-Porzellan”?

Fine-China-Porzellan enthält ca. 4 % bis 5 % Knochenasche, d.h. eisenoxidfreie Asche von Rinderknochen. Dieser im Vergleich zu klassischem ‚Bone China‘ gleichwohl eher geringe Knochenasche-Anteil verleiht dem ‚Fine China‘ nichtsdestotrotz Eigenschaften, die mit denen von ‚Bone China‘ durchaus vergleichbar sind: ‚Fine-China‘-Geschirr besticht mit einem edel anmutenden cremefarbigen und zart durchscheinenden Scherben, einer dünnen und angenehm leichten Qualität sowie einer überaus weichen Haptik.

Was ist „New-Bone-China-Porzellan“?

Bei „New Bone China“ handelt es sich um ein hochgebranntes, cremeweißes Porzellan mit eigenständiger Werkstoff-Rezeptur. Es hat eine Anmutung wie das klassische Knochenporzellan „Bone China“, enthält im Unterschied dazu jedoch keine Knochenasche.


Mikrowelle

Allgemein

Ein Mikrowellenherd ist ein elektrisches Haushaltsgerät, mit dem man Speisen und Getränke in kurzer Zeit auftauen, aufwärmen bzw. garen kann. Zu diesem Zweck erzeugt das Gerät Mikrowellen. Bei diesen handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die sich durch den Wechsel zwischen einem elektrischen und einem magnetischen Feld ergeben. Die Wellen versetzen die in den Speisen und Getränken enthaltenen Wassermoleküle in Schwingung. Durch Reibung wird die daraus resultierende Energie dann in Wärme umgewandelt. Es findet dabei eine Erhitzung von innen nach außen statt. Für die Zubereitung von Speisen und Getränken in der Mikrowelle ist speziell geeignetes Porzellan/Glas erforderlich: Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass es elektromagnetische Wellen weder absorbiert noch reflektiert, sondern dass die Wellen es statt dessen durchdringen können, ohne es dabei zu beschädigen. Metallgeschirr, wie Töpfe oder Pfannen, und einfaches Plastikgeschirr sind grundsätzlich nicht mikrowellengeeignet. Geschirr aus Porzellan, feuerfestem Glas, Pappe und speziellem hitzebeständigen Kunststoff ist prinzipiell für den Gebrauch in der Mikrowelle geeignet - allerdings gibt es einige wichtige Anmerkungen, wie nachfolgend für die Werkstoffe Porzellan/Glas dargestellt.

Keramik/Porzellan in der Mikrowelle

Geschirr aus Steingut ist nicht mikrowellengeeignet, weil der poröse Steingut-Scherben an den unglasierten Stellringen oder durch kleinste Glasur-Risse bzw. -Nadelstiche Wasser aufsaugt, welches sich durch die von den Mikrowellen verursachten Schwingungen erhitzt und dadurch ausdehnt. Dies verursacht starke mechanische Verspannungen zwischen Scherben und Glasur, die zu Rissen bzw. Sprüngen oder sogar zum Bersten des Geschirrs führen können.

Weißes Porzellan ist an und für sich mikrowellengeeignet. Es kann jedoch vorkommen, dass dieses noch Rückstände von Eisen enthält, welches von Natur aus in den Rohstoffen Kaolin und Quarz vorkommt und im Produktionsprozess ggf. nicht restlos eliminiert werden konnte. Das kann dazu führen, dass das Porzellan in der Mikrowelle knallähnliche Geräusche verursacht. Dabei handelt es sich jedoch um eine absolute Ausnahme: Meist ist davon lediglich ein Einzelteil aus einer gesamten Produktionscharge betroffen. Bei Mikrowellenherden mit einer eingebauten Bräunungsautomatik bzw. Grilleinrichtung sollte man allerdings grundsätzlich sehr vorsichtig sein, da keramisches Material hier noch stärker erhitzt wird.

Bei dekoriertem Porzellan hängt die Mikrowellentauglichkeit im Wesentlichen von den für die Dekor-Farben verwendeten Rohstoffen ab. Geschirr mit Metallverzierungen, wie z. B. einem Goldrand und/oder Dekor-Farben, die auf der Basis von Metalloxiden hergestellt wurden (z. B. Blau aus Kobalt, Grün aus Kupferoxid oder Chromoxid), gehören keinesfalls in die Mikrowelle! Metalle absorbieren nämlich die elektromagnetischen Wellen so stark, dass die Verzierungen schmelzen. Zusätzlich drohen Funkenbildung bzw. Blitzentladungen, die das Mikrowellengerät beschädigen! Im Zweifel sollte dekoriertes Porzellan daher besser nicht in der Mikrowelle verwendet werden - es sei denn, es ist ausdrücklich als mikrowellengeeignet deklariert. Dementsprechend sind auch spezielle Porzellanarten, denen zwecks Erreichung bestimmter Eigenschaften ein Metall wie z.B. Aluminium als „Zutat“ beigefügt wurde, grundsätzlich als nicht mikrowellengeeignet einzuordnen.

Glas in der Mikrowelle

Viele Glasarten sind nicht mikrowellengeeignet. Es dürfen nur solche Glasarten verwendet werden, die keine Metallteile enthalten und die hitzefest bzw. temperaturbeständig sind. Demnach sind Blei- bzw. Kristallglas und Glas mit Golddekor nicht mikrowellengeeignet. Metalle absorbieren die elektromagnetischen Wellen so stark, dass die Verzierungen schmelzen. Zusätzlich drohen Funkenbildung bzw. Blitzentladungen, die das Mikrowellengerät beschädigen! Glaskeramik ist dagegen uneingeschränkt mikrowellengeeignet. Bei Mikrowellenherden mit einer eingebauten Bräunungsautomatik bzw. Grilleinrichtung sollte man aber grundsätzlich sehr vorsichtig sein, da hier das Glas stärker erhitzt wird.

Hitzefestes Glas, aus dem z. B. Back-, Auflauf- und Kochformen hergestellt werden, ist grundsätzlich auch mikrowellenfest. Dünnwandige Glasgefäße, wie z. B. Karaffen oder Weingläser, gehören keinesfalls in die Mikrowelle, da diese durch das Erhitzen des Inhalts zerspringen können.


Spülmaschine

Allgemein

Um Keramik oder Glas in der Maschine spülen zu können, muss dieses gemäß Herstellerangaben spülmaschinenfest oder mindestens -geeignet sein. Spülmaschinenfest bedeutet, dass Keramik oder Glas eine gewisse Anzahl von Spülgängen ohne Beeinträchtigungen bzgl. Material, Form, Größe und Farbe übersteht. Gemäß DIN 50275 darf Spülgut, das mehr als 1.000 Spülgänge ohne Beeinträchtigungen überstehen kann, als ‚spülmaschinenfest‘ deklariert werden. Spülmaschinengeeignet (oder auch ‚spülmaschinentauglich‘) hat sich - ohne seitens des Gesetzgebers verbindlich definiert zu sein - als allgemein übliche Kennzeichnung dafür etabliert, dass man das Spülgut lediglich ab und zu in der Maschine spülen sollte, da andernfalls dessen Erscheinungsbild leidet, d.h. dass das Dekor verblasst, Schliffe die Konturen verlieren und/oder glänzende Oberflächen matt werden. Selbstverständlich ist es möglich, spülmaschinengeeignetes Spülgut einer regelmäßigen maschinellen Reinigung zu unterziehen ohne eine Beeinträchtigung der Gebrauchsfähigkeit befürchten zu müssen, aufgrund der chemischen, thermischen und mechanischen Belastungen durch die Spülmaschine muss man jedoch bzgl. Material, Form, Größe und Farbe Langzeitverschleiß oder -veränderungen in Kauf nehmen, wie z.B. ein Verblassen oder Abrieb des Dekors. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich auch, sich diesbezüglich unbedingt an die Anweisungen des Spülmaschinenherstellers (= Bedienungsanleitung) zu halten. Nicht spülmaschinengeeignet (oder auch ‚nicht spülmaschinentauglich‘) schließlich bedeutet, dass sich die Reinigung in der Spülmaschine nachhaltig negativ auswirkt.

Keramik/Porzellan in der Spülmaschine

Zur Bestimmung der Spülmaschinentauglichkeit spielen sowohl die Keramik-Art als auch die Fixierungsart des Dekors eine Rolle. Generell gilt: Je härter und weniger porös der Scherben ist, desto größer ist auch die Spülmaschinentauglichkeit. Weißes Porzellan und (Fein-)Steinzeug ohne Dekor sind grundsätzlich spülmaschinenfest. Steingut ist dagegen nicht geeignet für die Reinigung in der Spülmaschine. Beim regelmäßigen maschinellen Spülen craqueliert dieses im Laufe der Zeit, d. h. die Glasur wird brüchig, zieht Streifen und nimmt Farbveränderungen an. Diese Craquelierung entsteht dadurch, dass der poröse Steingut-Scherben während der Dauer des maschinellen Spülvorgangs reichlich Zeit hat, um an nicht glasierten Stellen, wie Stellringen oder feinsten Rissen bzw. Nadelstichen, Wasser aufzusaugen. Durch die starken Temperaturschwankungen in der Spülmaschine dehnt sich dieses Wasser in den Steingutporen aus. Die starre Glasur kann den daraus resultierenden Spannungen irgendwann nicht mehr standhalten und bekommt Risse.

Bei dekoriertem Porzellan und (Fein-)Steinzeug muss man zur Bestimmung der Spülmaschinentauglichkeit zusätzlich die Dekorationsart berücksichtigen: Man unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen Aufglasur-, Inglasur- und Unterglasur-Dekoren. Wie die Bezeichnung Aufglasur bereits andeutet, sind diese Dekore auf die Porzellanglasur aufgeschmolzen und dadurch natürlicherweise angreifbar, d.h. auch nur spülmaschinengeeignet. Aufglasur-Dekore sind in der Herstellung am unkompliziertesten und demzufolge auch preislich attraktiv. Inglasur-Dekore liegen in der harten Glasur und sind dauerhaft gegen normale mechanische und chemische Einflüsse geschützt, d.h. auch spülmaschinenfest. Inglasur-Dekore sind dadurch allerdings auch teurer. Unterglasur-Dekore liegen unter der Glasur und sind somit spülmaschinenfest. Sie sind die beste, aber auch die teuerste Dekorationsart und werden fast nur für hochwertige Kobaltdekore (wie „Zwiebelmuster“ von Meissen und Hutschenreuther) verwendet.

Porzellan und (Fein-)Steinzeug, das in Unterglasur oder Inglasur dekoriert wurde, ist demnach spülmaschinenfest. Dadurch, dass der Dekor beim Brand in bzw. unter die Glasur eingeschmolzen wurde, ist er kratz- und abriebfest und unzerstörbar in Farbe und Leuchtkraft. Porzellan und (Fein-)Steinzeug, das in Aufglasur dekoriert wurde ist lediglich spülmaschinengeeignet. Da hier der Dekor nur auf die Glasur aufgebrannt und nicht eingeschmolzen ist, wird er durch die Belastungen des maschinellen Spülens abgerieben und verblasst langfristig.

Bitte beachten Sie, dass nachfolgende Werkstoffe, die Bestandteile eines Artikels sein können, nicht spülmaschinentauglich sind:

  • Plastikstopfen z. B. von Salz- und Pfefferstreuern, Öl- und Essigflaschen, Vorratsbehältern, etc.
  • Metallverschlüsse z. B. von Milchflaschen, Vorratsdosen, etc.
  • Metallverbindungen z. B. von Etagèren, Vorratsdosen, etc.
  • Plastikverschlüsse z. B. von Vorratsdosen, Öl- und Essigflaschen, Krügen, Vorratsbehältern, Cocktailshakern, etc.
  • Silikondeckel z. B. von „Coffee-To-Go“-Bechern, etc.
  • Korkverschlüsse und -deckel z. B. von Öl- und Essigflaschen, Vorratsbehältern, etc.
  • Gummidichtungen z. B. von Vorratsbehältern, etc.
  • sonstige Materialien/Beigaben wie z. B. Kerzen, Dekokies. etc.

Wenn Sie sich unsicher sind, reinigen Sie die Artikel bitte von Hand.

Glas in der Spülmaschine

Zur Bestimmung der Spülmaschinentauglichkeit spielen sowohl die Glas-Art als auch die Art des aufgebrachten Dekors eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je weicher das Glas, umso größer ist die Gefahr, dass Bestandteile ausgespült werden und Linien und Schleier entstehen, je hochwertiger das Glas, desto spülmaschinentauglicher ist es. Kalk-Natron-Glas wird beim maschinellen Spülen bereits innerhalb kurzer Zeit durch irreversible Korrosion unansehnlich. Gehärtetes Glas zeigt zwar eine gute Beständigkeit gegenüber mechanischer und thermischer Beanspruchung, ist jedoch ebenfalls korrosionsanfällig. Da bleifreies Kristallglas aufgrund seines hohen Kaliumanteils am korrosionsanfälligsten ist und zudem sensibel auf Hitzespannungen reagiert, sollte es unbedingt von Hand gespült werden. Moderne Kristallglasarten sind im Unterschied dazu in Bezug auf ihre Spülmaschineneignung oftmals optimiert: Diverse Hersteller haben spezielle Materialrezepturen z.B. mit Titan und/oder Zirkon entwickelt, die sich durch hohe Oberflächenfestigkeit bzw. langanhaltende Brillanz auszeichnen. Diese Kristallglasarten sind in aller Regel spülmaschinenfest und auch dementsprechend gekennzeichnet. Bleikristallglas ist weniger korrosions- und hitzeanfällig und somit bedingt geeigneter für die Spülmaschine als bleifreies Kristallglas. Bor(o)silikatglas und Glaskeramik sind spülmaschinenfest.

Hochwertige Gläser sind oftmals mit Platin-, Gold- oder Silber-Dekoren in Handarbeit dekoriert. Diese Verzierungen sind grundsätzlich weniger widerstandsfähig als Aufglasur-Dekore beim Porzellan, da sie bei vergleichsweise niedriger Temperatur eingebrannt werden bzw. z. T. sogar ohne Brand lediglich getrocknet sind. Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, sind diese Gläser nicht spülmaschinengeeignet. Werden sie dennoch in der Spülmaschine gereinigt, so ist damit zu rechnen, dass die Farben aufgrund der chemischen, thermischen und mechanischen Belastungen des maschinellen Spülens verblassen bzw. auf Dauer sogar vollständig abgetragen werden. Solche Gläser sollten daher prinzipiell nur von Hand gespült werden.

Das Gleiche gilt für Gläser, die mit bunten Farben dekoriert wurden. Die Dekoration geschieht meist im Tampon- oder Siebdruck mit konventionell pigmentierten Glasdruckfarben, die bei höchstens 150 °C im Ofen getrocknet werden. Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, sind diese Gläser (nicht) spülmaschinengeeignet. Man kann sie zwar auch in der Spülmaschine reinigen, dann gelten sie aber hinsichtlich der Gewährleistung nur noch als „bedingt spülmaschinengeeignet“, denn die chemischen, thermischen und mechanischen Belastungen des maschinellen Spülens greifen die Farboberflächen in ihrer Substanz an und tragen diese ab. Gebrauchsgläser, die nicht mit Glas-, sondern mit Keramik-Farben bedruckt wurden, sind dagegen in der Regel spülmaschinenfest, da diese Druckfarben keramische Pigmente enthalten, die bei ca. 800 °C gebrannt und somit eingeschmolzen werden. Dadurch wird eine farbtreue und langfristig spülmaschinenfeste Dekoration erreicht, die viele Spülgänge überdauert, bevor erste Abnutzungserscheinungen sichtbar werden.

Bitte beachten Sie, dass nachfolgende Werkstoffe, die Bestandteile eines Artikels sein können, nicht spülmaschinentauglich sind:

  • Plastikstopfen z. B. von Salz- und Pfefferstreuern, Öl- und Essigflaschen, Vorratsbehältern, etc.
  • Metallverschlüsse z. B. von Milchflaschen, Vorratsdosen, etc.
  • Metallverbindungen z. B. von Etagèren, Vorratsdosen, etc.
  • Plastikverschlüsse z. B. von Vorratsdosen, Öl- und Essigflaschen, Krügen, Vorratsbehältern, Cocktailshakern, etc.
  • Silikondeckel z. B. von „Coffee-To-Go“-Bechern, etc.
  • Korkverschlüsse und -deckel z. B. von Öl- und Essigflaschen, Vorratsbehältern, etc.
  • Gummidichtungen z. B. von Vorratsbehältern, etc.
  • sonstige Materialien/Beigaben wie z. B. Kerzen, Dekokies. etc.

Wenn Sie sich unsicher sind, reinigen Sie die Artikel bitte von Hand.

Unternehmen

Gibt es einen Werksverkauf bei Ihnen in Bad Driburg?

Als Großhändler beliefern wir ausschließlich Kunden des Fach- und Einzelhandels. Einen Werksverkauf für Endkunden gibt es nicht. Bitte wenden Sie sich an einen Händler in Ihrer Nähe.

Verkaufen Sie in Bad Driburg auch 2. Wahl-Artikel?

Als Großhändler beliefern wir ausschließlich Kunden des Fach- und Einzelhandels. 2. Wahl-Artikel für Endkunden verkaufen wir in Bad Driburg nicht.

Wo stellen Sie Ihre Produkte her?

Ritzenhoff & Breker ist ein Unternehmen mit langjähriger Branchenerfahrung: Bereits seit 1810 ist unser Name als Großhändler für Glas, Porzellan und Keramik ein Begriff und wir haben uns im Laufe der Jahre zu einem der führenden Anbieter von Produkten für den gedeckten Tisch, Heimdekoration und Küchenutensilien entwickelt.

Eine wichtige Basis für unseren Erfolg bildet unser Designer-Team. Unsere Designer spüren stets den aktuellen Trends nach und setzen diese zeitnah in attraktive Produkte um. Durch den kontinuierlichen Entwurf neuer Kollektionen können wir unsere Kunden somit immer mit einem aktuellen Warenangebot überzeugen.

Als Vorreiter der Globalisierung in unserer Branche haben wir bereits in den 60er Jahren die ersten Kontakte zu internationalen Beschaffungsmärkten geknüpft. Über Jahrzehnte ist dann ein erfolgreiches Vertrauensverhältnis zwischen uns und unseren inner- und außereuropäischen Partnern gewachsen.

Schon immer haben wir sehr genau darauf geachtet, dass unsere hohen Qualitätsansprüche erfüllt werden bzw. haben gemeinsam mit unseren internationalen Lieferanten konsequent an deren Umsetzung und Optimierung gearbeitet. Dies erlaubt es uns und unseren Partnern, uns immer wieder als wegweisend in der Schaffung von Standards zu etablieren.

Unsere Produkte zeichnen sich durch bewährte Qualität bei einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis aus:

unsere Qualität kann man sehen, z.B. an dem weißen, harmonischen Scherben unseres Porzellans
für unsere Dekore verwenden wir ausschließlich hochwertige Abziehbilder und Druckvorlagen
unsere Artikel werden regelmäßig Qualitätstests unterzogen, was einen gleichbleibend hohen Standard gewährleistet
unsere Ware entspricht den im Lebensmittelgesetz festgelegten Richtlinien und Verordnungen.

B2B

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Bitte wenden Sie sich postalisch, telefonisch, per Fax oder per Mail an: Ritzenhoff & Breker GmbH & Co. KG | Industriestraße 21 | 33014 Bad Driburg/Germany | Telefon: +49(0) 5253 977-0 | Telefax: +49(0) 5253 977-277 | info@ritzenhoff-breker.de